Die 8 besten Filme, die auf einer Serie basieren

Wir haben uns für euch einmal angeschaut, welche Filme alles eigentlich auf einer Serie basieren und während einige ganz offensichtliche dabei sind, gibt es aber auch einige Filme, bei denen man das auf Anhieb vielleicht nicht so auf dem Schirm hatte. Dazu haben wir uns wieder einmal die acht besten herausgesucht und stellen sie euch nun vor!

Batman hält die Welt in Atem (1966)

Lange, bevor Michael Keaton, Christian Bale, Ben Affleck oder – ganz aktuell – Robert Pattinson die nächtlichen Straßen von Gotham City im Fledermauskostüm durchstreiften, patrouillierte bereits ein anderer Schwarzer Ritter in der Stadt. Dieser Batman war aber weit weniger düster und von Selbstzweifeln befallen als all seine Nachfolger. Hier ging es meist quietschbunt und überwiegend  heiter zu. Selbst die Schurken waren so überzeichnet und „drüber“,  dass man sie nie wirklich als Gefahr wahrnahm. Der Film besteht im Grund genommen aus drei aneinander geschnitten Folgen der TV-Serie, die damals ein ziemlicher Hit war. Herrlich verrückt und nicht ernst zu nehmen. Dennoch absolut unterhaltsam, u. a. auch wegen des „Anti-Hai-Bat-Sprays“, eines coolen Batmobils und der bei den Schlägereien aufpoppenden Comic Sprechblasen mit „Pow“, „Bang“ oder „Argghhhh“.

Maverick (1994)

Es gab mal eine Zeit, in der man Filme mit Mel Gibson noch ohne Fremdscham anschauen konnte. „Maverick“ stammt noch aus der Zeit, in der Gibson einen Hit nach dem nächsten in die Kinos brachte. Der Film trifft den Geist der „Classic“ – Serie (1957-1962) an vielen Stellen sehr genau, schafft es aber auch, so manches Klischee des Westerngenres gekonnt auf die Schippe zu nehmen. Mel Gibson hat sichtlich Spaß an seiner Rolle als schlitzohriger Pokerspieler Bret Maverick, der in jeder vermeintlich aufsichtslosen Lage, noch die im Filmtitel genannte Trumpfkarte hervorziehen kann. Wer genau aufpasst, kann so manchen Westernheld vergangener Fernsehtage in Nebenrollen entdecken. Ganz groß natürlich auch der kurze Gastauftritt von „Leathal Weapons“- Partner Danny Glover. Oh, beinahe vergessen, der „Ur-Maverick“, James Garner, ist auch dabei.

Mission Impossible: Fallout (2018)

„Mission Impossible“ und Tom Cruise, das passt einfach. Mit der Serie hat die Filmreihe mittlerweile wohl immer weniger was zu tun, doch damit emanzipierte sie sich zu einer absoluten Größe in der Filmlandschaft und treibt das Actionkino von Film zu Film immer weiter voran. Geht man heute schließlich in einen „Mission Impossible“-Film, so erwartet man sich waghalsige Actionszenen, wie man sie zuvor noch nicht gesehen hat, und eine Story voller Wendungen, in die der Agent Ethan Hunt jedes Mal aufs Neue hineingeworfen wird. Und immer wenn man denkt, dass es nicht mehr krasser geht, setzt „Mission Impossible“ noch einen drauf und so kommt es, dass der letzte Ableger „Mission Impossible: Fallout“ auch den größten Eindruck hinterlassen konnte.

Die nackte Kanone (1988)

Geht man einmal ein paar Listen mit Komödien durch, die man als Filmliebhaber nicht verpassen sollte, wird diese hier ziemlich sicher ziemlich oft auftauchen. Kein Wunder, immerhin gelang dem Gespann Zucker-Abrahams-Zucker, in der Filmwelt auch gerne als ZAZ abgekürzt, hier ein wahrer Geniestreich. Die paar Schwächen, welche die Serie noch aufwies, wurden ausgemerzt, der unverkennbar schräge Humor beibehalten und so eine Persiflage erschaffen, welch Jung und Alt noch heute zum Lachen bringt. Mit dafür verantwortlich zeichnet natürlich auch Hauptdarsteller Leslie Nielsen, der so herrlich blöd schauen kann, dass Worte eigentlich überflüssig sind.    

Die Simpsons (2007)

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, ob die Filmwelt dem Release vom Simpsons-Kinofilm entgegengefiebert hat, oder doch eher mit Skepsis Richtung Erscheinungstermin starrte. Ich habe mich damals auf jeden Fall darauf gefreut eines der wahnwitzigen Abenteuer der gelben Kultfamilie in Spielfilmlänge auf der großen Leinwand betrachten zu können – und wurde auch nicht enttäuscht. Denn der Kinofilm zur Serie fühlt sich genau so an: wie eine lange Episode, in der man den ganz typischen Wahnsinn Groenings serviert bekommt. 

Star Trek – Zurück in die Gegenwart (1986)

„Die geraden Teile exzellent, die ungeraden taugen nichts“. Diese Faustregel zur Qualität  der Filme aus dem Star Trek Franchise, trifft auf den vierten Auftritt der Enterprise-Crew auf jeden Fall zu. In diesem Abenteuer geht es darum, einen Buckelwal aus unserer Gegenwart in die Zukunft zu bringen, um dort eine globale Katastrophe zu verhindern. Als Spediteur  für diesen Schwertransport reisen Kirk, Spock & Co. per Zeitsprung in das San Francisco von 1986 und der Spaß beginnt. Von brüllend komisch, über temporeich und spannend, bis zu zutiefst ergreifend, wird auf der gesamten Klaviatur, die einen guten Film ausmacht, gespielt. Shatner (wie üblich mit neuer Haarpracht) und Nimoy (hat auch „was am Kopp“) haben eine gute Zeit und fahren mit dem Bus. Mehr muss nicht gesagt werden.

State of Play (2009)

Zu Beginn gleich einmal die Beichte: als dieser Film mit Russell Crowe und Ben Affleck damals im Kino anlief, hatte ich absolut keine Ahnung, dass er auf einer Serie beruht. Bis zum heutigen Tag, habe ich keine einzige Folge der Serie gesehen, kann also eigentlich nichts dazu sagen, inwiefern der Film der Serie treu geblieben ist. Was ich allerdings sagen kann: ich habe den Film inzwischen drei Mal gesehen – und nicht ein einziges Mal hätte ich mich bei der Sichtung gelangweilt. Von der Geschichte her ein relativ klassischen Politthriller, sind es vor allem die hervorragenden Schauspieler, die sich selbst in kleinen Nebenrollen noch finden, die den Film so sehenswert machen. 

Die Unbestechlichen (1987)

Dieser Filmklassiker von Brian de Palma beruht auch tatsächlich auf einer Serie, die bereits Ende der 50er sich mit der Prohibitionszeit und der Verfolgung vom berüchtigten Gangsterboss Al Capone auseinandersetzte. In der Verfilmung gab es dann mit u. a. Kevin Costner, Sean Connery, Andy Garcia und Robert De Niro einen fulminanten Cast und schließlich verstreichen nur wenige Sekunden, bis man in der Eröffnungsszene von der eindrucksvollen Musik vom Meister seines Fachs Ennio Morricone empfangen wird, die tongebend für den Rest des Films sein wird.


Das waren unsere Top Acht und wie immer gibt es natürlich zahlreiche Filme, die unseren Beitrag nur knapp verpasst haben. Checkt also unsere Letterboxd-Liste aus, um herauszufinden, um welche Filme es sich dabei noch alles handelt und diskutiert mit uns gerne in den Kommentaren, wo ihr uns zustimmt und falls euch ein Film in der Aufzählung fehlt, um welchen es sich dabei handelt!