Lucky Luke – Ein einzigartiger Westernheld

„I’m a poor lonesome Cowboy, I’m a long long way from Home…“, so enden sie, die Filme und Comics über den wohl bekanntesten Cowboy der Popkultur. Als Kind mag man damit noch nicht viel anfangen können, außer vielleicht, dass einen die leicht nasale Stimme des Countrysängers fasziniert. Später, wenn man schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, verleiht diese finale Melodie, diese letzten Zeilen eines jeden Bandes, dem zuvor Erlebten eine besondere Note der Melancholie. Egal welches Abenteuer er auch bestreitet, wem er dabei begegnet, wie rauschend die Feste, wie ohrenbetäubend die Jubelschreie der erleichterten Bevölkerung, am Ende reitet er doch immer alleine in den Sonnenuntergang, auf der Suche nach einem Zuhause, einem Ort zum Verweilen, den er wohl nie finden wird.

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Musikdokus und Konzertfilme – eine andere Art von „Musikfilmen“

Wer den Begriff „Musikfilm“ in den Mund nimmt, oder irgendwo liest, der denkt zumeist als erstes an Musicals, dann vielleicht noch an Biopics von Musikern oder Bands, auf jeden Fall gehen die Gedanken eher in die Welt der (wenn auch teils an die Realität angelehnten) Fiktion. Was schade ist, denn neben dieser Welt der Erfindung gibt es zwei weitere filmische Welten, die sich musikinteressierte Cineasten nicht entgehen lassen sollten: Dokumentationen und Konzertfilme. Obwohl sich beides manchmal überschneidet, bieten diese beiden Bereiche doch zwei sehr unterschiedliche Seherfahrungen, weshalb ich sie hier auch getrennt behandeln möchte (auch wenn sie dann doch in einen gemeinsamen Artikel gepackt wurden).

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Das Film-Dreieck (1)

Ein neuer Monat, eine neue Ausgabe und eine neues Format: was will man mehr. Beim Film-Dreieck schlagen wir uns, passend zum Thema des Monats, gegenseitig im Wechsel drei Filme vor, von denen dann einer durch ein anderes Klappe!-Teammitglied zu schauen und anschließend hier zu bewerten ist. Da liegen dann Segen und Fluch eng beieinander, Lobeshymnen und übelste Verrisse wechseln sich miteinander ab. Auf jeden Fall ist es immer spannend zu erfahren, welche Meinung eine andere Person zu einem Film hat. Viel Spaß beim Lesen. Kommentare sind – wie immer – ausdrücklich erwünscht. 

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Star Trek – Meine never ending Story

„Der Weltraum. Unendliche Weiten.“ Ja ja, ich weiß, viel ausgelutschter kann man einen Beitrag, in dem es um „Star Trek“ gehen soll, wohl nicht anfangen. Aber was soll ich sagen, es sind halt einfach ein paar verdammt gute erste Worte. Auf der einen Seite machen sie einem sofort Lust auf mehr, versprechen einem in nur vier Worten unvorstellbare Abenteuer, zeichnen auf der anderen Seite aber ein ebenso deutliches Bild davon, was einen erwarten wird.

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