Eine kurze Geschichte des Films

Natürlich ist die Filmkunst, so wie jede Kunstform, im ständigen Wandel, bekommt stets neue Facetten und wird beflügelt von Innovationen, die auf dem bereits Bestehenden aufbauen. Es ist somit ein stetiger Prozess, an dem viele Schaffende beteiligt sind. Dennoch gibt es auch hier ein paar wirklich große Sprüngen, die herausstechen und federführend bei der Weiterentwicklung des Mediums waren. Ein ausführlicher Einblick in die Filmgeschichte würde natürlich den Rahmen eines solchen Beitrages deutlich sprengen, dennoch möchte ich versuchen hier einen kurzen Überblick über drei der bedeutendsten Entwicklungen zu geben, ohne die Filme nicht das wären, was sie heute sind .

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Erst Flop, dann Top – Das Ding aus einer anderen Welt (1982)

Und tatsächlich: im Cast von „Das Ding aus einer anderen Welt“ taucht dann auch ein weiblicher Name auf. Adrienne  Barbeau, Ex-Frau des Regisseurs und bereits in einigen anderen seiner Filme zu sehen, „spielt“ die Stimme des Schachcomputers, der den siegessicheren Hauptcharakter des Films, MacReady (gespielt von Kurt „Die Klapperschlange“ Russell) schachmatt setz. Auch wenn der Computer sich nicht lange an seinem Triumph erfreuen kann,  wurde zumindest die Frauenquote doch fast erfüllt. Aber das ist nur ein kleines Detail zu einem Film, den wir uns jetzt einmal etwas näher anschauen wollen.

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Die neue Generation Filmklassiker

Klassiker brauchen in der Regel erst einmal Zeit, um an ihren Status zu gelangen. Wie viel Zeit dafür vergehen muss, das kann jedoch sehr unterschiedlich aufgefasst werden und letztlich ist es vermutlich bei jedem ganz individuell eine Gefühlssache. Gerade in meinem noch recht jungen Alter neige ich natürlich eher mal gerne dazu, spätere Filme bereits zu Klassikern zu zählen, an die andere vielleicht gar nicht mal denken würden. Und genau diese Sichtweise möchte ich mir zum Anlass nehmen, um euch einmal Filme vorzustellen, die meiner Meinung nach die neuesten Filmklassiker sind beziehungsweise werden dürften.

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Steffelowskis vollkommen unvollständige Liste der Filmklassiker

Schaut man sich nach Filmklassikern um, kann man schnell verzweifeln. So viele Listen, so viele Meinungen. Jeder hat seine Lieblinge und seine Hassobjekte. Was dem einen lieb und teuer ist, verabscheut  der andere zutiefst. Wo anfangen, wo aufhören mit der Suche? Ist hier die IMDB der Quell der Weisheit oder vielleicht doch die Seite der TV-Spielfilm? Nichts Genaues weiß man nicht. Ich habe dann schnell davon abgesehen, in den gängigen Listen für Filmklassiker zu stöbern und einfach auf meinen eigenen Filmfundus zurückgegriffen. Hierbei war ich teils auf Erinnerungen an längst vergangene Fernseh- und Kinostunden angewiesen,  teils konnte ich aber auf den eigenen DVD/Blu-Ray-Bestand zurückgreifen. Schaut doch einfach mal rein:

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Wenn die Gondeln Trauer tragen (1973) – Ein Klassiker?

Die Idee klang einfach und durchaus interessant: die drei Klappe!-risten schauen einen Filmklassiker, der allen noch unbekannt ist, überlegen sich danach ein paar Fragen, anhand derer wir dann individuell verschiedene Aspekte des Films bewerten und analysieren wollten. Wir konnten uns schnell auf den Mystery-Thriller  „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ aus dem Jahre 1974 von Nicolas Roeg einigen und es konnte losgehen. Aber irgendwie kam es anders.  Nach der Sichtung des Films stellte sich schnell heraus, dass wir alle eine sehr ähnliche Meinung zum vermeintlichen Meisterwerk hatten. Unsere spontanen und vielleicht an manchen Stellen auch emotionalen Gedanken möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten:

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