Die 8 besten Science-Fiction-Filme

Wie jeden Monat haben wir erneut die Köpfe zusammengesteckt und uns passend zu unserem Thema in einem streng geheimen und äußerst komplizierten Abstimmungs- und Auswertungsverfahren auf insgesamt 8 Filme geeinigt, die unsere Meinung nach mit zu dem Besten gehören, was das Genre vorgebracht hat. Dabei haben wir uns diesmal in mehr oder weniger erschreckende Zukünfte begeben, mit grausigen Kreaturen angelegt, oder einfach mal einen Traum in einem Traum in einem Traum gelebt. Noch nicht genug Hinweise? Nun, dann scrollt doch einfach weiter runter zu der eigentlichen Liste…

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)

Dem geneigten Leser von Klappe!-Das Filmmagazin dürfte auffallen, dass dieser Film schon in mehreren unserer Ausgaben erwähnt, genannt und mal mehr, mal weniger ausführlich besprochen wurde. Und das aus gutem Grund. Ridley Scott hat mit seiner Weltraumfabel ein genreübergreifendes, absolut zeitloses und unerreichtes Meisterwerk geschaffen, dass auch heute noch genauso wie zu Zeiten des Kinorelease. Die Besatzung eines Raumschiffes kämpft gegen eine außerirdische Kreatur, das in ihr Schiff eingedrungen ist. Das klingt einfach und ziemlich generisch. Was dem Zuschauer hier aber an Atmosphäre, Schockeffekten  und Spannung geboten wird, ist wirklich einzigartig. Außerdem begegnen wir hier einer extraterrestrischen Kreatur, wie sie auf der Leinwand vorher noch nicht zu sehen war. Der Xenomorph hat seit seinem ersten Auftritt die Gestaltung der meisten Sci-Fi Monster nicht ganz unerheblich beeinflusst.

Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All (1971)

Auch wenn der Film heute ein wenig angestaubt (Kalauer) erscheinen mag, haben wir es hier mit einem der großen und unumstrittenen Klassiker der 1970er US-Science-Fiction Filme zu tun. Eine aus dem All zurückkehrende Raumsonde schleppt einen tödlichen Keim ein, der alle Bewohner eines Dorfes in dessen Absturznähe tötet. Es überleben nur ein Baby und ein verwahrloster Trinker. Eine Gruppe von Wissenschaftlern macht sich in einem unterirdischen Geheimlabor daran, das Geheimnis des „blinden Passagiers“ aus dem Weltraum zu ergründen. Fast schon ein Kammerspiel, aber dennoch voller Dynamik. Die teils sehr wissenschaftlichen Dialoge machen es manchmal etwas schwer, der Handlung bis ins letzte Detail zu folgen. Dies tut der wirklich spannend inszenierten Auseinandersetzung des Menschen mit der unbekannten Bedrohung aber keinen Abbruch.  Ach ja, auch „Andromeda“ wurde in einer der ersten Ausgaben unseres Magazins bereits einmal von mir näher unter die Lupe genommen.

Arrival (2016)

Was könnte ich noch mehr zu diesem Film sagen, was ich nicht bereits in meinem Filmotheks-Beitrag geschrieben habe. Dort nenne ich den Film ganz am Ende ein filmisches Meisterwerk – eine Aussage, zu der ich nach wie vor zu einhundert Prozent stehe. Denn hier sind es nicht nur die viele kleinen Bausteine, die allesamt hervorragend für sich genommen funktionieren, sondern die perfekte Verschmelzung all dieser Elemente zu einem Werk, das im Endeffekt dann eben mehr ist, als die Summe seiner Teile. 

Blade Runner 2049 (2017)

Denis Villeneuve und SciFi – das passt einfach. Mit „Blade Runner 2049“ stammt ein weiterer L8-Film aus seiner Feder und das dürfte einigen Cineasten genug Hoffnung geben, dass die erneute Verfilmung des großen Science-Fiction-Klassikers „Dune“ in ein paar Wochen ähnliche Qualitäten bereithalten dürfte. In „Blade Runner 2049“ beweist er zudem eindrucksvoll, dass er über das nötige Fingerspitzengefühl verfügt, einen alten Klassiker nochmal aufzurollen und ihn mit einem gleichwertigen Sequel zu bereichern. In unserer Redaktion kommt diese Fortsetzung gar deutlich besser weg als sein Vorgänger von 1982.

Inception (2010)

Auch dieser Film ist in unserem Magazin ein wirklich gern gesehener Gast, über den es immer wieder mal etwas zu lesen gibt. „Inception“ ist einer dieser Filme, die man nicht vergisst, wenn man sie gesehen hat. Bildgewaltig, intelligent, verschachtelt, clever, fesselnd, nachwirkend. Einige sicherlich zutreffende Attribute, die die Qualität von „Inception“ aber bestenfalls im Ansatz würdigen. Der Film ist ein wirkliches Fest für die Sinne, der einen ab der ersten Minute in seinen Bann zieht und bis zum Abspann nicht mehr loslässt. Und auch danach kann man immer wieder darüber sinnieren, was im Film Realität oder Traum ist, ob der Kreisel fällt oder eben nicht. Selbst wenn eine Genre-Zuordnung nicht eindeutig möglich ist, hat „Inception“ einen Platz bei unseren liebsten Sci-Fi Filmen ganz sicher verdient

Matrix (1999)

Eigentlich würde diesem Film ein eigener Beitrag in unsere Filmothek mehr als gebühren. Wer einmal wissen möchte, warum Ainu ihn für ein absolut zeitloses Meisterwerk hält, der kann ja mal bei Film plus Kritik vorbeischauen und sich DIESEN ARTIKEL durchlesen. Knapp zusammengefasst: Die Action ist allererste Sahne, die Schauspieler passen einfach perfekt für ihre jeweilige Rolle, die Special Effects schauen noch heute hervorragend aus und die geniale Geschichte ist schließlich die Kirsche auf dem riesigen Eisbecher!

Wall – E (2008)

Versteckt sich hinter diesem kryptischen Titel ein liebenswerter Animationsfilm mit knuffigen Figuren, den Kinder auf jeden Fall lieben werden? Auf jeden Fall! Eine dystopische Geschichte, die einem zeigt, dass es dennoch immer diesen letzten Funken Hoffnung gibt? Aber klar doch! Ein spannendes, lustiges und rührendes Abenteuer, dass Groß wie Klein in seinen Bann zu ziehen und zu unterhalten weiß? Worauf ihr einen lassen könnt! Und, muss ich wirklich noch mehr schreiben, um euch klar zu machen, warum dieser Film auf jeden Fall auf dieser Liste stehen musste. 

Zurück in die Zukunft 2 (1989)

Ob jetzt der erste oder der zweite Teil besser ist, darüber könnte man sicherlich länger diskutieren. Aufgrund der Zukunftsvision in Teil 2 dürfte er aber nochmal deutlich interessanter sein im Hinblick auf das Science Fiction-Genre. Der kultige Mix aus Comedy, SciFi und Abenteuer bleibt einfach zeitlos und ist bis heute ein Meisterwerk des Unterhaltungskinos, das zudem zahlreiche spannende Beobachtungen macht und vor Kreativität und liebevollen Details nur so sprüht.


Das waren unsere Top Acht und wie immer, gibt es natürlich zahlreiche Filme, die unseren Beitrag nur knapp verpasst haben. Checkt also unsere Letterboxd-Liste aus, um herauszufinden, um welche Filme es sich dabei noch alles handelt und diskutiert mit uns gerne in den Kommentaren, wo ihr uns zustimmt und falls euch ein Film in der Aufzählung fehlt, um welchen es sich dabei handelt!

13 Gedanken zu “Die 8 besten Science-Fiction-Filme

    • Vielen Dank für das positive Feedback. Wir sind ja durchaus bestrebt, es jedem recht zu machen. Aber grade beim Science-Fiction Film gibt es so viele verschiedene Facetten, Strömungen und Richtungen, dass es beinahe unmöglich ist, eine „perfekte“ Liste zu erstellen. Offenbar war wir aber zumindest nahe dran.

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      • Naja… mit Listen kann man es nie jedem Recht machen. Was auch okay ist, solange die Listen halt wirklich eure Meinung und eure Vorlieben widerspiegeln und nicht das, was ihr glaubt, was andere lesen wollen. Von daher: immer weiter so und nicht anders 😅

        Gefällt 2 Personen

        • Ja, da hast du wirklich recht. Listen gefallen nie allen. Geht vermutlich auch nicht. Wir nehmen unsere Listen schon sehr ernst und diskutieren, verwerfen immer wieder auch mal Einträge in den Listen. Wir liegen – Achtung! Blick hinter die Kulissen – altersmäßig recht weit auseinander, so dass jeder auch eine andere Sichtweise auf einzelne Filme oder auf ganze Genres hat. Aber das macht dann auch wiederum spannend und interessant😊

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    • „Imperium“ ist für mich definitiv der beste aller Star Wars Filme. Eine endlose Aneinanderreihung von Cliffhangern. Den sehe ich immer wieder gerne, auch wenn man ihm inzwischen schon an einigen Stellen sein Alter ansieht.

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      • Als Kind/Jugendlicher häte ich hier sicherlich begeistert von Hoth erzählt, die gigantischen Walker etc.

        Die sind auch heute noch cool, auch wenn man ihnen tatsächlich ihr Alter ansieht. Aber heutztage ist für mich der Höhepunkt des Films Cloud City. Alles daran ist perfekt designt um die Fantasie anzuregen. Eine Gesellschaft, die weder Imperium noch Rebellen angehört (zu den einen zwar Sympathien hegt, aber unter dem Druck der anderen steht) ist schon aus „worldbuilding“ Gründen toll. Aber das Design der Stadt! Die klinisch-aseptischen, geweißten Wohnbereiche und darunter eine orange-rot leuchtende Unterwelt. Da spiegelt das Setdesign schon grandios Landos Verrat wider. Mal ganz abgesehen vom vielleicht besten Lichtschwertkampf der Reihe, zwischengeschniten mit klaustrophobischen Bastergefechten in den engen Gängen.

        Ich glaube das ist unterschwellig das Problem, das viele mit den Ewoks haben: es ist gar nicht so sehr, dass kannibalische Teddies albern sind, sondern das sich nach Cloud City eine „nordamerikanischer Mittelwald“-Welt einfach wie ein überflüssiger Rückschritt in die Klimazonenwelten anfühlt.

        Sorry, musste mal kurz den Fanboy rauslassen… 😉

        Gefällt 2 Personen

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