Original vs Remake vs Remake: „Sieben Samurai“ vs „Die glorreichen Sieben“²

Einmal mehr ist es an der Zeit, dass sich hier zwei – Moment, was sehen meine müden Augen denn hier? Ja genau, ganz recht, heute haben wir ein Novum für euch, denn anstelle von zwei, kämpfen heute gleich drei Filme um den Platz ganz oben am Treppchen. Wie es dazu kam wollt ihr wissen. Nun, wie ich bereits an mehreren Stellen in dieser Ausgabe erwähnt habe, bin ich nicht gerade der größte Westernfan. Die Filme, die ich aus diesem Gerne kenne, beschränken sich also vor allem auf die wirklich großen Klassiker des Italo-Westerns, die Klamauk-Filme mit Spencer/Hill und ein paar neuere Kandidaten. So kannte ich zum Beispiel das Remake von „Die glorreichen Sieben“ (das mir übrigens wirklich sehr gut gefallen hat), aber nicht das Original aus den 60ern. Eine großartige Gelegenheit also, dieses Versäumnis endlich mal nachzuholen. Doch als echter Filmfan wusste ich natürlich, dass auch der Film aus den 60ern bereits ein Remake (oder besser gesagt, ein Reimagining) darstellt. Und wie es der Zufall so will, fand sich „Die sieben Samurai“ auf einem meiner Bucket-List-Plakate – zwei Fliegen also mit einer Klappe geschlagen (man verzeihe mir den Wortwitz).  Doch nun genug der einleitenden Worte, kommen wir nun endlich zu jenem Schwergewichtskampf, für den ihr alle hier seid.
In der ersten Ecke „Die Sieben Samurai“ aus de Jahr 1954. In der nächsten findet sich dann „Die glorreichen Sieben“ aus dem Jahr 1960 und als Jungspund der Runde schließlich „Die glorreichen Sieben“ aus dem Jahr 2016. Wie immer beginnen wir zunächst mit einem nicht unwesentlichen Baustein eines jeden guten Films, egal welchen Genres: der Handlung.

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Original vs Remake: „Das Omen“ – Teufelsbrut²

Was macht man, wenn sich unter den 20 Lieblingsfilmen des werten Kollegen Steffelowski ein Horrorklassiker befindet, den man nicht nur sowieso schon seit längerem einmal sehen wollte, sondern der auch 3 Jahrzehnte später ein Remake spendiert bekommen hat, das tatsächlich ganz gut angekommen ist? Genau, man macht sich auf den Weg in die Bibliothek, leiht sich die dort verfügbare Collectors Edition aus (die zum Glück gleich beide Werke beinhaltet), kuschelt sich gemütlich auf die heimische Couch und schaut beide Filme innerhalb von 24 Stunden – immerhin sollten die Erinnerungen an den einen noch möglichst frisch sein, will man tatsächlich einen Vergleich ziehen. Ganz in der Tradition meines werten Kollegen Ma-Go, werde ich die beiden Kontrahenten deswegen hier nun in unterschiedlichen Kategorien gegeneinander antreten lassen, um am Ende als Schiedsrichterin das unumstößliche Endergebnis bekannt zu geben. In diesem Sinne – are you ready to rumble…

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