Universal Dark Universe gestern, heute ….und morgen?

Angespornt durch den überwältigenden und bereits seit Jahren anhaltenden  weltweiten Erfolg  der Superhelden-Filme  aus dem Hause Marvel, kam 2017 der Film „Die Mumie“ in die Kinos. Das  produzierende Studio, Universal Studios aka. Universal Pictures, versprach vollmundig, dass es sich hierbei  um den ersten Film einer ganzen Reihe von Stoffen handelt, in denen den klassischen Filmmonstern wie Dracula, Frankensteins Monster, dem Werwolf und dem Unsichtbaren neues Leben eingehaucht werden sollte. Wiederum in Anlehnung an das Marvel Cinematic Universe (MCU) war der Plan, mehrere Streifen in die Kinos zu bringen, in denen  die „Origin-Story“ der jeweiligen Figur erzählt werden sollte, um dann später die Kreaturen in gemeinsamen Filmen mit- oder gegeneinander kämpfen zu lassen. Peu à peu sollten dann weitere  bereits bekannte oder auch neue Figuren etabliert werden. Das Sortiment an Charakteren würde sich so stetig vergrößern und könnte dann in  immer neuen Filmen beliebig miteinander kombiniert werden.

Diese Idee von Universal ist freilich nicht ganz neu. Bereits in den 1930er Jahren hatte das Studio einen wahren Boom mit überaus  erfolgreichen Horrorfilmen, dem sogenannten „Gothic-Horror“, ausgelöst. Auch hier ging es anfänglich um die klassischen Gruselmonster aus den Romanen von z.B.  Bram Stoker („Dracula“), Mary Shelley („Frankenstein oder der moderne Prometheus“) oder H.G. Wells („Der Unsichtbare“). Im Laufe der Zeit kamen weitere Kreaturen hinzu, mal mit, mal ohne literarische Vorlage. Schauen wir uns zunächst einmal ein paar der klassischen Monster aus der ersten Universal-Welle der 1930-Jahre und deren (filmisches) Schicksal an., um dann eine Bestandsaufnahme zum aktuell mehr oder weniger im Kälteschlaf befindlichen neuen  Universal Dark Universe zu machen und vielleicht einen kleinen Ausblick in die Zukunft zu wagen. Hierzu übergebe ich dann das Steuer bzw. die Tastatur gern an die liebe Kollegin Ainu, die bei diesem Thema viel besser im Bild ist, als ich es jemals sein könnte:

Die Klassiker“

Dracula: Nachdem man in den 1920er-Jahren bei Universal erste Erfahrungen mit dem Horror-Genre gemacht hatte (z. B. „The Hunchback of Notre Dame“ von 1923 oder „The Phantom of the Opera“ aus dem Jahre 1925) brachte man  1931 die Film-Adaption des Bühnenstücks  „Dracula“ auf die Leinwand. Beide Umsetzungen erzählen die  Geschichte aus Stokers Roman zwar  in stark kondensierter Form, verbinden die wesentlichen Inhalte aber zu einer atmosphärisch dichten und melancholisch angehauchten Schauermär, bei der es sich wunderbar gruseln lässt. Der Film und sein Hauptdarsteller, Bela Lugosi, der die Rolle des Grafen bereits auf der Bühne gespielt hatte, gelangten sofort zu Kultstatus. Nicht wenige sehen die Verfilmung des Regisseurs Tod Browning als die Beste an, die jemals gedreht wurde. Und ja, Lugosi hat unser aller Bild vom blutsaugenden Vampir aus den Karpaten in Sachen Aussehen und Habitus, wie kein anderer (Christopher Lee ausgenommen) Darsteller geprägt.

Trotz des riesigen Erfolgs dauerte es 5 Jahre, bis eine offizielle Fortsetzung des Stoffes erschien. „Draculas Daughter“ von 1936 knüpft nahtlos an Brownings  Original an, allerdings ist Lugosi nicht dabei. Lediglich in einer Szene taucht der  Leichnam Draculas auf, aber es handelt sich hier nur um einen Lugosi-Dummy aus Wachs. Der Film scheiterte gnadenlos an der Kinokasse; erst viele Jahre später entdeckte man seine filmischen Stärken. Der nächste Auftritt des Grafen in dem Film „Son of Dracula“ (1943),  erzählt eine eigene Geschichte und hat mit der Romanvorlage nichts zu tun. Dieses Mal wird der Untote Graf ALucard (!)  von Lon Chaney jr. dargestellt. Auch dieser Film konnte an den großen Erfolg des Originals nicht anknüpfen.

Erst in „Abbott und Costello Meet Frankenstein“ von 1948 durfte Lugosi für Universal wieder in seine Paraderolle schlüpfen. Die Komödie – eine Art Get Together der klassischen Universal-Monster – zeigt einen stark gealterten und  von Krankheit und Drogensucht gezeichneten Lugosi. Ein trauriger Abgesang auf die goldenen Jahre des „Gothic-Horror“.     

Frankensteins  Monster: Im selben Jahr wie „Dracula“  brachte Universal ein weiteres, mindestens ebenso bekanntes Filmungeheuer, in die Kinos. In „Frankenstein“ von James Whale erleben wir zum ersten Mal Boris Karloff in der Rolle, die ihn unsterblich machte. Obwohl durch das schwere Make-up nicht zu erkennen und in der Mimik stark eingeschränkt, gelang es Karloff, der vom Wissenschaftler Dr. Frankenstein erschaffenen Kreatur so viel Menschlichkeit zu verleihen, auf der anderen Seite durch sein Äußeres aber so abzuschrecken, dass Publikum und Kritiker fasziniert und  sofort begeistert waren. Auch die Machart des Film, der Einsatz der Kamera, des Lichts sowie der Kulissen, machten den Film zu einem Meisterwerk.

Im Sequel von 1935 „Bride of Frankenstein“ war Karloff als das unglückliche Geschöpf zu sehen, dem dieses Mal eine Gefährtin an die Seite gestellt wird, die ebenfalls aus Leichenteilen zusammengeflickt wurde. Viele halten diesen Film für den besten aller Frankenstein-Filme, weil die Darstellung des Monsters noch nuancierter und die technische Umsetzung noch raffinierter gelang.  In „Son of Frankenstein“ (1939) war mit Karloff, der hier das letzte Mal das Monster verkörperte, Bela Lugosi als Ygor und Basil Rathbone als Sohn des Wissenschaftlers Dr. Frankenstein, der dessen Experimente wieder aufnimmt, ein Darstellertrio versammelt, das bis heute im Horror-Genre seinesgleichen sucht. Der Film bewegt sich noch immer auf hohem Niveau, lässt aber auch schon die ersten Ermüdungserscheinungen erkennen.

Nach dem Karloff sich anderen Rollen zuwandte, ging es ab „Ghost of Frankenstein“ (1942) stetig bergab. Auch wenn sich verschiedene Darsteller (darunter auch Bela „Dracula“ Lugosi) in der Rolle des Monsters versuchten, konnte keiner von ihnen dem großen Vorbild Boris Karloff das Wasser reichen, was sich auch in den Zuschauerzahlen niederschlug. So entstanden zwischen 1943 und 1945 noch drei weitere Filme, in den das Monster – meist gleichzeitig mit andern Schauerwesen aus dem Universal Fundus – auftrat, die aber nicht mehr als eine Resteverwertung des verblassten Glanzes der Horrorfiguren waren. Gute Filme waren nicht mehr darunter. Der endgültige Todesstoß für die von Dr. Frankenstein erschaffenen Kreatur kam dann – genau wie bei Graf Dracula –  in der etwas plumpen Komödie „Abbott und Costello Meet Frankenstein“ aus dem Jahre 1948.

Der Unsichtbare: Der Gedanke, unsichtbar zu sein, hat die Menschen schon immer fasziniert und Ihre Fantasie angeregt. H.G. Wells Roman bildete die Vorlage für den 1933 entstandenen Film, über den Wissenschaftler, der ein Serum, das vollständig unsichtbar macht,  erfolgreich an sich selbst testet und gegen die unerwarteten Nebenwirkungen kämpfen muss. Neben dem Problem, dass die Wirkung des Serums nicht wieder rückgängig gemacht werden kann, greift das Mittel auch die Psyche des Wissenschaftlers an, der allmählich immer mehr zu einem gemeinen größenwahnsinnigen Verbrecher mutiert. Erst nachdem er von der Polizei gestellt und niedergeschossen wird, wird der sterbende Dr. Griffin (Claude Rains) wieder sichtbar.

Der Film passte eigentlich nicht so recht in das Konzept von Universal, da es sich nicht um einen Horrorfilm im Stile von „Dracula“ oder „Frankenstein“, sondern eher um eine Mischung aus Science-Fiction Film und herkömmlichen Krimi handelte. Was das Publikum aber begeisterte und in Scharen in die Kinos trieb, waren die Spezialeffekte, die für die damalige Zeit absolut neu und revolutionär waren. Wenn sich Gegenstände  vermeintlich wie von Geisterhand selbst bewegen oder der auf der Flucht befindliche Wissenschaftler seinen vollständig bandagierten Kopf von den Mullbinden befreit und statt des Kopfes nur noch der in der Luft schwebender Hut zu sehen ist,  klatschte das Publikum vor Begeisterung

Das Konzept der Unsichtbarkeit brachte es zwischen 1940 und 1951 auf insgesamt fünf Nachfolgefilme mit der gleichen Thematik, wovon lediglich „The Invisible Man Returns“ von 1940  eine wirkliche Fortsetzung des Originals ist. Die übrigen Filme übernehmen lediglich die Idee eines (vorübergehend) unsichtbaren Menschen, entwickeln aber jeweils eigene Geschichten. Die Handlungen rückten aber immer mehr in den Hintergrund. Vielmehr ging es darum, die Zuschauer mit immer neuen Abwandlungen der bekannten Spezialeffekte zu verblüffen. Aber auch dies nutzte sich immer mehr ab. Und auch für den Unsichtbaren wurde das Komiker Duo Bud Abbott und Lou Costello zum Totengräber. In „Abbott and Costello Meet the Invisible Man“  (1951) fand die Reihe ihr vorübergehendes Ende.

Dies war ein Überblick über einige der Universal Horrorfiguren, die in den 1930er Jahren ihre erste Hochzeit erlebten. Jetzt wird es Zeit, einen Blick auf den Status quo des Universal Dark Universe zu werfen. Mara, bitte übernehmen….

Die Reboots“

Vielen Dank Steffelowski. Wie mein werter Kollege es bereits in der Einleitung beschrieben hat, dachte sich Universal Anfang der 2010er: Man ey, was die Kollegen von Marvel mit ihren Superhelden können, dass können wir schon lange. Und tatsächlich sollte der erste Versuch, ihren geliebten klassischen Filmmonstern neues Leben einzuhauchen, nicht erst 2017 stattfinden, sondern bereits drei Jahre früher…

Dracula Untold: Auch wenn Universal es nicht so recht zugeben möchte, und nicht einmal die entsprechende Wiki-Fandom-Page den Film unterm “Dark Universe“ listet, kann es wohl kaum ein Zufall sein, dass es sich hier um den Reboot eines klassischen Universal Monsters handelt, der nur ein paar Jahre vor dem “Mumie“-Reboot erschienen ist. Vielleicht liegt es ja daran, dass der Film finanziell betrachtet zwar durchaus gutes Geld eingespielt hatte, hinter den Erwartungen allerdings deutlich zurückgeblieben war und bei den Kritikern auch nicht wirklich punkten konnte, wodurch er sich rasant zur Eintagsfliege entwickelt hatte. Kaum hatte man den Film gesehen, hatte man ihn auch schon wieder vergessen. Das lag vor allem an seiner spürbaren Mittelmäßigkeit und seinen teils gravierenden Abweichungen von den diversen Vorlagen. Wie oben bei den “Klassikern“ bereits gesagt wurde, prägte über die Jahrzehnte hinweg Lugosis meisterhafte Darstellung unser Bild von Dracula. Gut, auch Kinski und Oldman sind unvergessen und haben dem Blutsauger ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt, aber zumindest wirkten alle doch irgendwie blass, distinguiert und manipulativ. Nicht so hier. Denn hier ist Dracula noch nicht der erfahrene Untote, sondern wird erst dazu. Eine Origin-Story sozusagen, die im Nachhinein betrachtet eigentlich niemand so wirklich gebraucht hätte. Da bringt es dann auch nicht viel, dass Luke Evans alles in seiner Macht stehende getan hatte, um den inneren Konflikt und die Zerrissenheit der Figur herauszuarbeiten, denn Dracula mag vieles sein, aber eben kein Actionheld mit wehendem Umhang. 

“Die Mumie“: Über Dracula wurde also erneut der Mantel des Schweigens gebreitet, doch drei Jahre später war Universal dann wirklich bereit in die Vollen zu gehen und diesmal erneut alles auf eine Karte zu setzen. Ein eigens designtes Logo musste her, welches nun aber wirklich deutlich machte, dass man hier gerade Zeuge der Geburtsstunde eines neuen Filmuniversums wurde. Der dunkle “Dark Universe“-Schriftzug versprach all die geliebten klassischen Monster und Ungeheuer in neuem Glanz. Das PG-13-Rating machte zwar zunächst noch stutzig, aber immerhin waren die letzten Reboot-Versuche bereits lange genug her, sodass man zumindest interessiert sein konnte – oder etwa doch nicht. Schnell tauchten vor dem geistigen Auge Bilder von Brendan Fraser auf, der einer halb verwesten Mumie ins Gesicht schreit…und das war noch keine 20 Jahre her. Aber gut, es wurde einem ja die Rückkehr zum Grusel der alten Tage, der goldenen Ära versprochen – immer weiter legte sich die Stirn wegen des Ratings in Falten. Dann wurde der Cast bekannt und na ja, Tom Cruise in der Hauptrolle und eine weibliche Mumie, das sorgte tatsächlich für reges Interesse an dem Projekt. Tatsächlich entwickelte sich dann auch dieses Projekt zu einem finanziellen Erfolg (auch wenn es abermals hinter den Erwartungen zurückblieb), allerdings wurde dieser Reboot von der Presse sogar noch schlimmer aufgenommen als Draculas Rückkehr auf die Kinoleinwand. Kein Wunder, an allen Ecken und Enden hatte man das Gefühl mit Referenzen und Hinweisen auf kommende Projekte zugemüllt zu werden, die eigentliche Mumie war ziemlich lachhaft, genauso wie der Protagonist, die Geschichte nahm eine völlig krude Wendung und nicht einmal die Effekte konnten wirklich überzeugen. Dadurch, dass er deutlich mehr komödiantischen Einschlag hatte als zunächst vermutet, musste er sich am Ende außerdem doch dem Vergleich mit dem Reboot aus den 90ern stellen (mit dem Original aus den 30ern hatte das so wenig zu tun, dass jeder Vergleich von vornherein lächerlich gewesen wäre) und was soll man sagen, hier hatte die 90er-Version eindeutig die Nase vorne bei Publikum und Kritikern. So eindeutig, dass Universal abermals den Kopf in den Sand steckte und alle künftigen Projekte erst einmal auf Eis legte. Man nutzte die Zeit, ging noch einmal in sich und gab schließlich 2019 grünes Licht für das nächste Projekt, welches das Blatt vielleicht tatsächlich noch wenden könnte.

“Der Unsichtbare“: Dass man sich bei Universal tatsächlich dazu entschlossen hatte, eine 180-Grad-Wende durchzuführen, verrieten dem interessierten Cinephilen im Vorfeld vor allem zwei Dinge: erstens wurde das alte “Der Unsichtbare“-Projekt, welches noch Johnny Depp in der Hauptrolle hatte, komplett eingestampft, und zweitens holte man sich einen Namen mit ins Boot, der endlich auf den dringend benötigten deutlicheren Horroreinschlag hinzudeuten schien. Blumhouse Production hieß der Ritter der Stunde in der schillernden Rüstung. Denn eines ist ziemlich klar, wenn dieser Name im Vorspann auftaucht: Der Streifen wird mit ziemlicher Sicherheit Gewinn machen. Kaum ein Studio versteht es so gut, das Budget auf einem Minimum zu halten und gleichzeitig die Massen ins Kino zu locken. Und wie so oft gelang ihm dieses Kunststück auch bei “Der Unsichtbare“. Mit einem Budget von gerade einmal 7 Millionen Dollar, spielte er an den Kinokassen weltweit knapp über 143 Millionen ein. Das gelang natürlich einerseits durch die Wahl des Regisseurs und der Hauptdarstellerin. Leigh Whannell ist unter Horrorfans zwar kein Unbekannter, immerhin schrieb er an den Drehbüchern der Saw- und Insidious-Reihe mit, aber als Regisseur ist er noch ein eher unbeschriebenes Blatt (obwohl sein Sci-Fi-Streifen “Upgrade” unter Genre-Fans als Geheimtipp gehandelt wird). Auch Elisabeth Moss zählt nicht mehr wirklich zu den Geheimtipps, hat sie doch gerade im Serienbereich schon ein paar Mal ihr Talent deutlich unter Beweis gestellt, aber so teuer wie ein Johnny Depp ist sie trotzdem noch lange nicht. Doch nicht nur die finanziellen Einsparungen führten schließlich zu dem enormen Erfolg, sondern eben auch die Tatsache, dass “Der Unsichtbare” ein wirklich guter Film ist. An den literarischen und filmischen Vorlagen wird sich zwar nur mehr vage orientiert, dies gab den Machern allerdings die Freiheit der Prämisse ihren ganz eigenen Anstrich zu verpassen und sie so in einem schönen, neuen Gewand präsentieren zu können. So sah denn schließlich auch Universal ein, dass es eben doch wichtiger ist, zunächst einmal einfach nur einen guten Film zu produzieren, bevor man überhaupt erst einmal an ein größeres Franchise denken sollte. 

Und was bringt nun die Zukunft? Nun ja, Universal hat beschlossen den eingeschlagenen Weg vorerst einmal weiterzugehen und alle paar Jahre einen Solofilm über eines ihrer Monster in die Kinos bringen. In der Warteschlange befinden sich dabei zurzeit Projekte zu “Frankensteins Braut”, “Frankenstein”, “The Wolf Man”, “Van Helsing”, und sogar “Dracula” soll noch mal eine Chance bekommen. Außerdem wird auch nach wie vor der Plan verfolgt, in einer ferneren Zukunft einmal ein paar Mash-Up-Filme zu produzieren, wo die Monsterchen dann auch mal aufeinandertreffen werden. All diese, und noch ein paar mehr, Projekte sind allerdings entweder noch reine Hirngespinste oder befinden sich in einer sehr frühen Phase der Entwicklung. Allzu bald ist somit nicht mit dem nächsten Teil des “Dark Universe” zu rechnen, aber nachdem “Der Unsichtbare” sich als solcher Kassenschlager entpuppt hat, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass es zumindest noch ein paar Ergänzungen zum “Dark Universe” geben wird – was in Anbetracht des letzten Beitrages zu diesem Franchise zugegeben doch recht spannend klingt.   

7 Gedanken zu “Universal Dark Universe gestern, heute ….und morgen?

  1. Ich hoffe, dass Kary Kusamas Dracula Verfilmung gut wird! Ich habe das Gefühl, früher gab es deutlich mehr Dracula Filme. Sind es weniger geworden, weil Coppolas Version als die ultimative angesehen wird? Ich mag den Film, aber das wär dennoch Unsinn.

    Apropos, in den 90ern gab es ja quasi, ausgelöst durch den Coppola Film, eine „inoffizielle“ durchwachsene Neuauflage der Universal Monster. Ken Branaghs Frankenstein, Wolf mit Jack Nicholson, die Jekyll and Hyde Version mit Julia Roberts (Mary Reilly) und Hollow Man.

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      • Ich mochte den Film auch nie. Aber möchte man den wirklich eine werkgetreue Verfilmung sehen. Die bisherigen Versuche – etwa die von Jess Franco („Nachts, wenn Dracula erwacht“ von 1970) konnten nicht wirklich überzeugen. In diesem Fall allerdings wohl auch dem recht knappen Budget geschuldet 🙂

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  2. Ich werde es Universal nie verzeihen, dass sie das Monsterverse, auf das ich mich Jahre lang gefreut hatte, so jämmerlich gegen die Wand gefahren haben.
    Ich glaube die Verantwortlichen haben die Originale nie gesehen oder nicht verstanden was sie damals bedeutet hatten.

    Bei der Mumie hatte man eine sehr gute Idee, die dann wohl von irgendjemandem (Tom Cruise) nicht als massentauglich befunden wurde und komplett verändert werden musste. Was am Ende rauskam, ist ja bekannt.
    Der Unsichtbare hat mir noch weniger gefallen, wobei der insgesamt beim Publikum ja Recht gut angekommen ist.

    Naja, ich schau mir die nächsten Jahr halt zum x-ten mal die alten Klassiker an. Vielleicht gibt es zum 100-Jährigen Jubiläum so etwas wie eine Neuaufführung in restaurierter Fassung.

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    • Ja, schon sehr traurig wie wenig Universal aus der ganzen Sache gemacht hat. Da waren nicht einmal gute Ansätze zu erkennen. Chance ganz einfach verspielt, wie man wohl im Fußball sagt. Einzige Ausnahme war für mich „Der Unsichtbare“ den ich – losgelöst von der alten Filmserie – wirklich gut fand. Gutes Tempo, gute Effekte und spannend. Aber den Geist der Klassiker der Filme aus den 30er/40er Jahren atmet der Film zu keinem Zeitpunkt.
      Ich bin einigermaßen Skeptisch, ob aus der Wiederbelebung des UDU noch etwas Brauchbares wird. Da klink ich mich lieber bei Dir zum Klassiker Rewatch ein. Da soll es die eine oder andere gute Sammelbox geben, hörte ich.

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