Diese gefeierten Filme finden wir nicht so gut!

Zeit Farbe zu bekennen und die Karten auf den Tisch zu legen. Nicht jeder Film, der von der Masse des Publikums und/oder den Kritikern gelobt, gefeiert oder sogar abgöttisch geliebt wird, ist makellos und stößt auf ungeteilte Verehrung. Das Klappe!- Team ist sich nicht zu schade dafür, unangenehme Wahrheiten auszusprechen und an den Monumenten der Filmgeschichte zu rütteln. Hier eine kleine Auswahl von Filmen, die vielleicht gar nicht so gut sind, wie ihr Ruf. Oder sind sie es doch?

Steffelowski:

  • Blade Runner (1982) – Ich kann nicht verstehen, wie dieser Film zu einem solchen Meisterwerk verklärt werden konnte. Langweilig, wirr und frei von Atmosphäre. Außerdem habe ich zu Hause eh schon mehr  Regen als genug. Da hatte die Fortsetzung von 2019 schon etwas mehr zu bieten. Zumindest ein wenig.
    • Antwort (Wermi): Nach meiner ersten Sichtung des Films hätte ich dir das größtenteils sogar zugestimmt, außer was die Atmosphäre angeht, die meiner Meinung nach die größte Stärke des Films ist. Seit dem habe ich den Film aber zwei weitere Male gesehen und dabei ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Sicherlich kein zugänglicher Film, aber einer der Sorte, die in einem mit der Zeit wachsen können. Im Übrigen schaue ich mir Rutger Hauers Monolog in regelmäßigen Abständen immer wieder gerne an.
  • Mad Max – Fury Road (2017) – Die “richtigen” Mad Max – Filme mit Mel Gibson habe ich trotz ihrer unterschiedlichen Tonalität und sicher auch Qualität, geliebt. Aber warum gab es diese Fortsetzung? Das war für mich ein Film nach dem Motto “schneller, höher, weiter.” Ohne Herz und ohne die dystopische Stimmung der Vorgänger-Filme.  Das reichte mir nicht. 
  • 2001 – Odyssee im Weltraum (1968) – Regisseur Stanley Kubrick  war unbestritten einer der Meister seines Fachs. Aber diese langatmige und wortkarge Sci-Fi-Schlaftablette zählt für mich definitiv zu seinen schwächsten Werken.
    • Antwort (Ainu): Also hier sind wir definitiv unterschiedlicher Meinung. Ich fand genau dieses “wortkarge” und “langatmige”, wie du es bezeichnest, so interessant und spannend. Hier wird ganz viel der Geschichte einfach über Bildsprache erzählt, der Zuschauer wird genötigt sein Hirn einzuschalten, wirklich aufmerksam zuzuschauen und sich selbst einen Reim darauf zu machen, nur um am Ende herauszufinden, dass er eigentlich nichts wirklich verstanden hat, vielleicht auch weil man gar nichts jemals wirklich verstehen kann (immerhin ein spannender Gedanke, wenn man sich vor Augen hält, dass es sich hier um einen Science-Fiction-Film handelt). Hier braucht es keine großen Explosionen, keine fiesen Aliens, sondern nur eine Prise Existenzialismus, einen begnadeten Filmemacher und eine höllisch emotionslose K.I. um einen fast drei Stunden lang gebannt auf den Bildschirm starren zu lassen.
    • Antwort (Wermi): Ganz viel Geschichte? Die habe ich da jetzt aber nicht erkannt und muss Steffelowski beipflichten. Visuell durchaus ansprechend, aber inhaltlich absolut einschläfernd.
  • Es (2017) – Wie groß war meine Vorfreude auf die filmische Umsetzung von Stephen Kings Ausnahmeroman, den ich beim Lesen damals mehrfach aus der Hand legen musste, weil es mich dermaßen gegruselt hat. Im Film ist davon nichts angekommen. Leider oftmals eher unfreiwillig komisch als schaurig. Da konnte mich sogar die TV-Version noch mehr fesseln.
    • Antwort (Wermi): Den Roman habe ich nicht gelesen, vielleicht bin ich aus dem Grund etwas befreiter. Den Film habe ich mittlerweile drei Mal gesehen und kann guten Gewissens sagen, dass ich jedes einzelne Mal eine gute Zeit hatte und für mich bedient er das ganze Paket, was zu einem spaßigen Horrorfilm zählt.

Ainu:

  • Top Gun (1986) – Klar, dieser Film ist darauf aus das Machotum hoch zu halten, aber mal ganz ehrlich, die meiste Zeit ging das für mich nach hinten los und war einfach unfreiwillig komisch. Dazu dann noch diese holprige Liebesgeschichte und Andeutungen die kaum Gewicht haben. Es sagt wohl alles, dass ich während der Sichtung mehrfach den Wunsch hatte, diese Testosteronschleuder auszuschalten und stattdessen lieber zum x-ten Mal “Hot Shots” anzuschauen. 
    • Antwort (Wermi): Letztens erst zum ersten Mal gesehen und hatte ohne große Erwartung meinen Spaß mit dem Film. Klar, er ist nicht der große Wurf, aber genau diese unfreiwillige Komik und der 80er-Charme mit dem er durchtränkt ist war in dem Moment genau das, worauf ich Bock hatte. Außerdem das perfekte Beispiel dafür, wie viel ein guter Soundtrack bewirken kann!
  • Gravity (2013) – Hier kann man mal wieder sehen, dass die eigenen Erwartungen manchmal auch einen Strich durch die Rechnung machen können. Denn erwartet hatte ich mir, einen richtig realistischen, intensiven Survival-Thriller im All, bekommen habe ich zwar schöne Bilder, allerdings leider gepaart mit ziemlich vielen Filmfehlern (wer glaubt, einfach so von Raumstation zu Raumstation “hüpfen” zu können, sollte vielleicht nochmal die Schulbank drücken), eine ziemlich vorhersehbare Story, ein völlig unrealistisches Ende und ein und denselben Gesichtsausdruck in Nahaufnahme über den Großteil des Films hinweg (sorry, ich weiß, dass Sandra Bullock gut schauspielern kann, aber hier hat sie mir einfach gar nichts gegeben). 
  • Easy Rider (1969) – Hier werden wahrscheinlich die meisten von euch die Fackeln und Mistgabeln zücken aber was soll ich sagen: Der Film hat mich emotional einfach absolut nicht erreicht. Dabei würde ich ihn per se nicht einmal als schlecht bezeichnen. Ich kann durchaus verstehen, dass er ein Kind seiner Zeit ist und deswegen auch filmgeschichtlich solch hohe Wellen geschlagen hat, trotzdem fand ich den Großteil des Films einfach nur wirr, Szenen wirkten undurchdacht und wild aneinandergereiht und das Ende haut dann zwar so richtig rein, konnte den übrigen Film für mich aber halt nicht retten. 
    • Antwort (Stefan): Wie gut, dass wir darüber sprechen. Easy Rider gilt für mich zu Recht als eines der Flaggschiffe des sogn. “New Hollywood”. Schmutzig, spontan, zum Teil improvisiert  und nicht immer ganz durchdacht. Das war vermutlich auch genau der Ansatz, den die Filmemacher dieser neuen kreativen Ära verfolgt haben. Die Abkehr von gewohnten Seherfahrungen, weg vom Künstlichen, hin zum Realismus. Und genau das bietet der Film mir. Easy Rider fängt ein Lebensgefühl ein, das geprägt ist von der Sehnsucht nach Freiheit und unangepasstem Leben. Allerdings hat sich die Welt noch nicht weit genug gedreht, um dies zuzulassen. Am Ende siegen die alten Strukturen, das alte Amerika.  Ein Kontrast, den der Film mit seinen Charakteren, seinen Landschaften, der Musik und den Dialogen perfekt einfängt. Der Film gibt mir bei jedem Sehen ein ganz besonderes Gefühl.   

Wermi:

  • Fight Club (1999) – Als ich im jüngeren Alter diverse Filme nachholte, die man scheinbar unbedingt gesehen haben sollte, fiel der Name “Fight Club” immer besonders oft und wurde mit am höchsten angepriesen. In meinen Freundeskreisen war er Kult. Mit entsprechend hoher Erwartung kam es dann irgendwann zu der Sichtung, die mich jedoch stark ernüchterte. Immer wieder hörte ich zuvor von dem unglaublichen Twist und das macht diesen Film zum perfekten Beispiel für mich, wieso man meistens lieber gar nichts darüber wissen sollte im voraus. So hielt ich bloß die ganze Zeit nach der großen Wendung Ausschau und ahnte sie auch noch voraus (vor allem hatte ich einen derartigen Twist dann auch schon gesehen bei anderen Werken, die vielleicht nach Fight Club erschienen). Dem Film wird es sicher nicht gerecht, da er für viele Filmliebhaber so vielschichtig zu sein scheint, bei mir kam davon allerdings nach lediglich einer Sichtung noch nicht so viel davon an.
    • Antwort (Stefan) – Also, ich kenne niemanden, der „Fight Club“ nicht mag. Aber es ist natürlich durchaus berechtigt und legitim, ihn nicht so toll zu finden und  sehr interessant, auch einmal eine gegenteilige Meinung zu dem Film zu lesen. Vermutlich hast du dich im Vorwege zu sehr auf das verlassen, was Freunde und Bekannte erzählt haben und warst vollkommen darauf fixiert, den besten Filmtwist aller Zeiten  zu erleben. Wie du aber ganz richtig sagst, war dieser durchaus zu erwarten und eher konventionell. Und ja, grade in dieser Zeit der Jahrtausendwende, kamen nicht wenige Filme (z. B. “The Sixth Sense”) in die Kinos, die mit einer mehr oder weniger überraschenden Schlusswendung aufwarteten. Was den Film für mich aber viel spannender gemacht hat, war der Weg hin zum Twist. Eine ungewöhnliche Handlung, filmisch mit dem typischen “Fincher-Touch” umgesetzt und dem besten Hauptdarsteller-Duo seit Laurel und Hardy.  So packend und mitreißend inszeniert, dass der Schluss schon beinahe zur Nebensache verkam.
  • Pulp Fiction (1994) – Jahre lang durfte ich mir von meinem Vater anhören, dass ich mir unbedingt “Pulp Fiction” angucken muss. Und wenn wir eines wissen, dann das im Jugendalter alles uncool ist, was Eltern cool finden. Dementsprechend lange schob ich den Kultfilm von Tarantino tatsächlich vor mir her, bis ich irgendwann nicht mehr drum herum kam, da man unter Filmliebhabern wahrscheinlich mitunter am meisten auf diesen Filmtitel stößt. Tja und was soll ich sagen, es hat leider überhaupt nicht Klick gemacht. Ich weiß nicht was ich erwartet hatte, aber von einem Film, der in manchen Kreisen als einer der besten aller Zeiten gehandelt wird, hatte ich etwas mehr Story erwartet, die sich aber stattdessen viel zu sehr auf seinen Dialogen ausruht, die mir wiederum irgendwie nicht besonders zugesagt haben. Und wenn der größte “Selling point” eines Films einen schon nicht mitreißt, wird der Film es letztendlich bei einem immer schwer haben.
    • Antwort (Mara): Gut, wenn einem bei Tarantino die Dialoge nicht zusagen, dann ist man natürlich auf verlorenem Posten, denn wie du richtig sagst, die meisten seiner Filme leben, neben der expliziten und übertriebene Gewaltdarstellung nun einmal davon. Groovt man sich aber darauf ein und fängt an hinter all dem Geschehen das unglaublich abstruse und amüsante zu erkennen, kann man gar nicht anders, als diesen Film zu lieben (und saukomisch zu finden). Gerade erst vor Kurzem habe ich den Film zufällig nach längerer Zeit erneut gesehen und bin immer wieder überrascht wie oft ich bei dem Film einfach lachen muss. Klar, der Humor ist schwärzer als die Nacht, aber wenn man damit etwas anfangen kann, dann sitzen die Pointen hier wie angegossen. 
  • Lost in Translation (2003) – Ein Film der besonders ans Herz gehen soll, der bei mir vielleicht höchstens das Schlafzentrum erreicht hat. Für mich einer der langweiligsten Filme überhaupt, die ich gesehen habe, der auch leider keinerlei Gefühle in mir wecken konnte. Er fällt bei mir unter die Kategorie Filme, die man weder gut noch schlecht findet, sondern wo man ziemlich schnell wieder alles vergessen hat. Und das ist fast noch schlimmer als einen Film schlecht zu finden.
    • Antwort (Mara): Hier nur eine kleine Anmerkung: Für mich zählt der Film eindeutig nicht zu der Kategorie “Weder gut noch schlecht, sondern schnell vergessen”, denn ich habe am Ende Rotz und Wasser geheult. Aber gut, auch hier muss man sagen, dass man natürlich nichts dagegen machen kann, wenn einen ein Film emotional nicht zu packen schafft.

Dieser Beitrag kann aber nur ein Anfang sein. Traut euch, zeigt Flagge. Welche Filme gibt es noch, die maßlos überschätzt werden? Es ist die Zeit für unbequeme Meinungen. Die Kommentarspalte wartet.

21 Gedanken zu “Diese gefeierten Filme finden wir nicht so gut!

  1. Erwartungsgemäß ist das alles natürlich Geschmacksache. Zustimmung bei „Pulp Fiction“ (den ich schon gut finde, aber bei weitem nicht so over the top wie man immer wieder zu hören bekommt), „2001“ und „Fury Road“, vollste Zustimmung bei „Es“, den ich sogar noch harscher bewerten würde, vor allem Teil 2. Vollkommen anderer Meinung bin ich bei „Fight Club“ und „Blade Runner“. Bei letzterem würde ich die Lektüre des Romans von P. Dick („Träumen Androiden von elektrischen Schafen“) empfehlen – dann wird mE auch klar, warum der Film so ist, wie er ist. Welche Filme ich hier genannt hätte? Hmmm… „V wie Vendetta“ (ja, wirklich, oder hätte ich ihn öfter als 1x sehen müssen?), „Dirty Dancing“, „Kill Bill“ und „Avatar“. Honorable Mentions, bei denen ich nicht sicher bin, ob „gefeiert“ passt: „Pearl Harbor“ und „Titanic“.

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    • Ja, da spricht ein Kenner der Materie……“Dirty Dancing“, „Avatar“, „Pearl Harbor“….das sind schon üble Machwerke, wobei hier „Avatar“ für mich da auch noch mal heraussticht. Da bin ich auch voll auf den Hype um den Film reingefallen. Hätte ich auf meinen Instinkt gehört, wäre mir dieses langweilige und mit Effekten überfrachtete Stück Kino erspart geblieben. Aber manchmal wird man einfach von der Masse mitgerissen.

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      • Da habe ich heute zufällig etwas auf ZeitOnline zu gefunden:

        „Auf der imdb, jener großen amerikanischen Datenbank und Plattform, die alle Infos über alle Filme zusammenträgt, wird seit geraumer Zeit offengelegt, wer über einen Film wie abgestimmt hat. Ein Beispiel: Captain Marvel, ein ziemlich großartiger Superheldinnenfilm, hat eine Durchschnittsbewertung von 6,9 Sternen bei 10 möglichen. Abgestimmt haben 467.051 User:innen. Davon sind tatsächlich nur 7,4 Prozent Frauen, 48.598, um ganz genau zu sein. Das Männerdurchschnittsvoting ist 6,8, jenes von Frauen liegt bei 7,4. Die meisten der dort gelisteten Rezensionen wurden ebenfalls von Männern verfasst.
        Wir richten unsere Filmauswahl hier also unwissentlich nach einer uns unbekannten Horde von großteils männlichen Filmfans aus. Das Internet ist, was die Demokratisierung einer Kunstform betrifft, eben immer nur so gut oder schlecht wie seine Akteur:innen und hat allerhand Filter eingebaut, die so eingespielt sind, dass wir sie kaum wahrnehmen. Geschichten von Frauenseilschaften haben also nur Frauen zu interessieren, ein dreistündiges Mafia-Epos alle. Queere Liebesgeschichten fallen eher ins Fach „Drama“. Wie, die Story einer Abtreibung kann auch Komödie sein? Eine Behinderung muss gar nicht zentrales Thema eines Films sein? Können wir Deutungshoheiten trauen, die uns erzählen, dass romantische Komödien eher nur „nett“ sind, während es sich noch im krachigsten Actionfilm nach überraschend tiefsinnigen Dialogen zu suchen lohnt?“

        https://www.zeit.de/kultur/2021-05/streaming-dienste-auswahl-serien-filme-algorithmus-kritik-netflix-mubi (Zur Zeit frei lesbar)

        Einfach mal weniger Hypes hinterherlaufen und mehr auf den eigenen Instinkt vertrauen 😉 –

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        • Ach, manchmal hat es auch schon Vorteile, dem Hype hinterherzurennen, weil einem dadurch auch mal Entscheidungen abgenommen werden. Ich hätte mir z. B. „Bohemian Rhapsody“ oder „Der mit dem Wolf tanzt“ nicht angesehen, wenn ich über diese Filme nicht durchweg Positives gelesen bzw. gehört hätte. Dieses „halb zog es ihn, halb sank er hin“ ist dann durchaus auch mal etwas Gutes 🙂

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          • Früher habe ich es gemacht, und auch wie z.B. bei Titanic, Pearl Habour, Matrix, Der mit dem Wolf tanzt ect. nicht bereut. Auch Tenet auf Tenet bin ich wegen den Hype aufmerksam geworden, aber Nolan ght eh immer.
            Inzwischen entscheide ich eher nach Inhaltsangabe als nach Erfolg an den Kinokassen, ich habe ohnehin einen ganz anderen Geschmack als die meisten Leute.

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          • Letztendlich bin ich aus dem Alter raus, in dem ich das Gefühl habe, mithalten und mitreden zu müssen. AUs dem Grund sehe ich schon seit Jahren den Eurovison Song Contest nicht mehr und werde auch die Europameisterschaft nicht schauen. Nur einen Film oder was anderes zu sehen, damit man mitreden kann, ist mir zu wenig.

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            • Ja, das hast du recht. Da wird man mit den Jahren (vermutlich habe ich dir da sogar noch etwas voraus) schon etwas ruhiger und entspannter. Dennoch ist es ja auch schön, wenn man noch mal von einem Film überrascht werden kann, der einen vorher so gar nicht interessiert hat….
              ESC ??? EM??? Was war das doch gleich??? 🙂

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              • Wenn ich mal einen Film gesehen habe, bei dem ich dachte. „Das ist ein Klassiker, den sollte man mal gesehen haben.“, ging es schief wie beim Paten.
                Ich bin nicht Teil einer Bubble oder In-Gruppe, ich muss nicht mitreden können. Ich sehe inzwischen nur noch, was ich wirklich sehen will.

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  2. „Der Pate“ finde ich schrecklich. Durch den ersten Teil habe ich mich durchgequält, beim zweiten wusste ich teilweise gar nicht mehr, warum was passiert und habe die Reihe abgebrochen.
    Ein Blick in die Amazon-Bewertungen hat mich beruhigt: Diejenigen, welche das Buch gelesen hatten, und wussten was warum passiert, fanden den Film gut, den übrigen ging es wie mir.

    Ansonsten: Alles von Tarantino ist bäh, viel zu gewaltverherrlichend.

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  3. Ich mag das Wort „überbewertet“ nicht so, Leute mögen halt was sie mögen, aber ehrlich gesagt zögere ich nur die Antwort hinaus, weil die immer für fassungslose Gesichter sorgt, aber was solls: ‚E.T.‘. Kann ich nicht ausstehen. Spielberg überzuckert den Kuchen hier gewaltig und… ich hatte als Kind ungefähr so viel Schiss vor ET wie Drew Barrymore am Anfang. ABER DAMIT HAT DAS NIX ZU TUN!

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    • Ich glaube das kommt daher, dass ‚überbewertet‘ auch häufig falsch verwendet wird, daher benutze ich den Begriff auch eher selten, nur wenns wirklich passt. Allerdings ist er natürlich sehr beliebt, wenn man ne sehr starke, negative Meinung über etwas hat 😄
      Du wirst lachen, aber ich hatte auch überlegt ne Ausnahme zu machen und Spielberg generell in dem Beitrag in den Ring zu werfen 😆 ET hat bei mir ähnlich wenig Eindruck hinterlassen

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      • Okay, aber ET hat gerade ZU VIel Eindruck bei mir als Kind hinterlassen. 😉

        Aber stimmt schon, die schwächeren Spielbergs hinterlassen meist keinen Eindruck. Wirklich „schlechte“ Filme hat er wenige, dafür ist er ahndwerklich zu versiert.

        PS: nachdem ich den Trailer gesehen habe, bleibt mir bei sseinem West Side Story Remake aber nur die Frage nach dem Warum…

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        • Ja, Spielberg ist schon ziemlich nah am Genie, auch wenn ich sicher nicht alles von ihm gesehen habe. Zumindest kann man ihm aber nicht vorwerfen, dass seine Filme den „Spielberg Touch“ hätten. kann (mich zumindest) immer wieder mal überraschen.

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          • Ich habe auch längst nicht alles gesehen.
            Ein paar die ich schwächer finde wären wohl ganz spontan:

            Hook. Da schien niemanden wirklich viel dazu einzufallen, außer „Peter Pan ist erwachsen“. Mit Williams natürlich brillant besetzt.

            Der Film mit Tom Hanks am Flughafen. Der ist mir so weit entfallen, dass selbst der Titel weg ist. Trotz Hanks-Bonus.

            Lincoln war mir allzu sehr getragene Geschichtsstunde, wo aber auch jedem klar sein musste, dass BEDEUTENDES vorgetragen wird.

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            • Ja, sicher. Die sind nicht alle gleich gut. Aber bei der Länge seines Schaffens und der Anzahl an Filmen, sicherlich auch kein Wunder. Auch Hitchcock hat so manchen Flop in seinen Büchern stehen. konnte sich aber dann immer wieder erholen und kam dann mit etwas wirklich Großem um die Ecke. Bei Spielberg haben mich einige Filme thematisch einfach auch nicht angesprochen. Da nenne ich jetzt mal „A.I“, „Bridge of Spies“, „Always“… Da möchte ich dann auch nicht beurteilen, ob es gute oder schlechte Filme sind. Auf jeden Fall bietet Spielberg eine große Bandbreite und kann auch heute noch immer wieder mal überraschen.

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  4. Hallo ihr Lieben,

    von den hier genannten finde ich zwar keinen schlecht. Aber einige auf keinen Fall so gut wie die Allgemeinheit.
    Pulp Fiction und Fury Road mag ich sehr gerne.
    Den Rest finde ich grundsätzlich ok, mehr auber auch nicht.

    Wenn ich mir die Imdb Top 100 so anschaue, würde ich noch folgende Filme nennen wollen:
    Der Pate 2
    Oldboy
    Der unsichtbare Dritte
    LA Confidential
    Batman Begins
    Kill Bill (!!!)
    Wild Tales
    Grand Budapest Hotel

    … und natürlich „Lala Land“. Wobei ich überrascht bin, dass Steffelowski den nicht genannt hat.

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      • Das mit Oldboy kann sein. Wobei ich schon ein paar Leutchen kenne, die den noch wesentlich schlechter aufgenommen haben als ich. Allerdings sind die (größtenteils) nicht in der Filmbubble unterwegs.
        „Inside out“ und „No country for old men“ würden mir auch noch einfallen.

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    • Der Pate 2 ist mein Liebling aus der Trilogie. Aber der kommt wirklich in der allgemeinen Wahrnehmung nicht gut weg. Sehr schade. Ich nehme sowas meist sehr persönlich. Wild Tales musste ich erst mal nachschauen, was das ist. Den fand ich auch nicht dolle. Die Episode mit der Hochzeit lässt sich gut an, nervt aber auch dann schnell. Insgesamt nicht weiter beachtenswert. Grand Budapest…, L.A. und Der unsichtbare… sehe ich als einigermaßen makellos an, aber da mögen Kritiker und Filmwissenschaftler gern anderer Meinung sein. Auch zu Kill Bill fällt mir wenig Schlechtes ein.
      La La Land ist eben so ein Sonderfall. Den find ich schon ziemlich fies, aber so schlecht wie Linda Blair ist Emma Stone dann auch wieder nicht.

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