Klappe Auf: Wenn Liebesfilme unsere Herzen zum Schmelzen bringen

Unsere Redaktion hat sich wieder einmal die Mühe gemacht, sich brandheißen Fragen zur Ausgabe „Liebesfilme“ zu widmen und ihre ganz persönlichen Verbindungen mit dem Thema mit euch zu teilen. Viel Spaß und lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, wie ihr die Fragen beantwortet hättet!

1. Die beste Liebeserklärung

Ainu: „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, wenn Hugh Grant Andie MacDowell im strömenden Regen seine Liebe erklärt. 

Steffelowski: „Tatsächlich….Liebe“,  auch wenn die Szene,  in der Andrew Lincoln Keira Knightley seine Liebe gesteht, eiskalt aus dem Bob Dylan Video zu „Subterranean Homesick Blues“ abgekupfert ist, berührt sie doch jeden, der sie je gesehen hat.

Wermi: Vielleicht nicht unbedingt die beste, aber unbestritten eine der ikonischsten Liebeserklärungen. Ich sage nur:
-„Ich liebe dich!
-„Ich weiß.
(Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück)

2. Der schönste Kuss

Ainu: In „Ungeküsst“, wenn der Charakter von Michael Vartan am Ende auf das Baseballfeld läuft und endlich den Charakter von Drew Barrymore küsst.

Steffelowski: Wenn „der freundliche Netzschwinger aus der Nachbarschaft“ kopfüber vor Kirsten Dunst hängt, sie die Maske ein Stück anhebt und ihn leidenschaftlich küsst, wird aus „Spider-Man“ für einen kurzen Moment ein echter Liebesfilm.

Wermi: Okay Leute, ich bin nochmal viele Kandidaten durchgegangen, aber ich kann mir nicht einen einzigen Menschen vorstellen, dem bei der Szene aus „Susi & Strolch“, wenn sie sich beim Spaghetti essen küssen, nicht das Herz aufgeht. Schöner geht’s nicht!

3. Die schmerzhafteste Trennung

Ainu: Puh, schwierig, schwierig… aber nachdem mir bei der Szene noch immer ein Kloß im Hals stecken bleibt, sag ich mal die letzte Szene in „Pocahontas“ (natürlich dem Zeichentrick), wenn sich Pocahontas und John Smith Lebewohl sagen.  

Steffelowski: In „Marriage Story“ erlebt der Zuschauer in berührender Intensität wie schmerzhaft und grausam eine Trennung sein kann. 

Wermi: Gäbe es Punkte, würde ich Stefan die volle Punktzahl geben. Nun ja, dann schmeiße ich noch etwas Anderes ins Rennen, da gibt es ja durchaus einige Kandidaten… Richtig schmerzhaft, wo man es am ganzen Leib zu spüren bekommt, wird es in „Blau ist eine warme Farbe“, das tat richtig weh beim Zusehen.

4. Der beste Lovesong

Ainu: „I will always love you“ von Whitney Houston aus dem Film „Bodyguard“ – die Frau hatte halt einfach eine Wahnsinnsstimme. 

Steffelowski: Wenn in  „Tatsächlich…..Liebe“ am Ende „God only knows“ von den Beach Boys erklingt, fügt sich alles zu einem großen Ganzen zusammen. So soll Liebe ja auch schließlich sein.

Wermi: Ohje Mara, den kann man sich doch echt nicht mehr anhören… Naja gut, jeder darf sich mal vergreifen. Ich muss auch zugeben, dass es mir schwer fiel, überhaupt Lieder zu finden, die mir besonders gefallen – moment mal, zählen „The Power of Love“ von „Zurück in die Zukunft“ oder „Everybody Needs Somebody to Love“ von „Blues Brothers“? Falls nicht, logge ich „City of Stars“ von „La La Land“ ein.

5. Das schönste Happy End

Ainu: „Love, Simon“.

Steffelowski: Katharine Ross und Dustin Hoffman fahren am Ende von „Die Reifeprüfung“ mit dem Bus.

Wermi: Weil ich ihn letztens noch gesehen habe: „Ghost – Nachricht von Sam“, wenn auch etwas dick aufgetragen.

6. Das nervigste Film-Liebespaar

Ainu: Katniss und Peeta aus der „Tribute von Panem“-Reihe – nicht nur das die beiden offensichtlich keinerlei Draht zueinander haben, stellenweise dachte ich mir, wenn ich Katniss noch einmal den Namen „Peeta“ sagen höre, dann schalt ich aber wirklich den Fernseher aus. 

Steffelowski: Die ständige on/off-Beziehung zwischen Kermit und Miss Piggy geht mir schon seit Kindertagen auf die Nerven. Dass der Frosch einfach nicht merkt, dass sich kein Schwein mit dieser Sau einlassen sollte. 

Wermi: Romantische Beziehungen sind nicht unbedingt die Stärken der „Harry Potter“-Reihe. Daher wurde es schnell nervig, wenn der Fokus auf irgendwelche Liebeleien gesetzt wurde. So auch bei Titelheld Harry Potter, dem eine Beziehung mit Ginny Weasley aufgebürdet wird – hätte man sich auch sparen können.

7. Mit welcher Filmfigur hättest du gerne ein romantisches Dinner?

Ainu: Mit Sebastian aus „La La Land“, der wirkt sehr sympathisch, redselig und am Ende des Abends könnte er mir was am Klavier vorspielen. 

Steffelowski: Da folge ich den Kriterien der Kollegin Mara und wähle Sharon Tate aus „Once upon a Time….in Hollywood“. Sie wirkt durchaus sympathisch, redet gerne und am Ende des Abends könnte sie mir eine Platte auflegen.  

Wermi: Klingt gut Mara, für Sebastian würde ich mich vielleicht überreden lassen, ans andere Ufer zu schwimmen… Aber wahrscheinlich wäre das Beste ein romantisches Dinner mit Mary (Rachel McAdams) aus „Alles eine Frage der Zeit“, während ich die Gabe von Tim (Domhnall Gleeson) übernehme, in der Zeit zurückreisen zu können. Die könnte ich dabei gut gebrauchen.

8. Diese Szene drückt am besten aus, was Liebe ist…

Ainu: Die Montage am Anfang von „Oben“, wo man das gemeinsame Leben von Carl und Ellie sieht. 

Steffelowski: Wenn Jennifer Grey in „Dirty Dancing“ eine Wassermelone trägt und daraus auch keinen Hehl macht.  

Wermi: Hier nehme ich eine Szene, die ich erst letztens in meinem Filmothek-Beitrag angeführt habe: Cary Grant bettelt in „Charade“ bei Audrey Hepburn um eine allerletzte Chance und als sie ihn fragt, wieso sie das nach all den Lügen noch tun sollte, entgegnet er bloß: „I can’t think of a single reason.“ Das drückt einfach perfekt aus, dass es für Liebe oft keine richtige Erklärungen gibt und sie blindes Vertrauen fordert.

9. Liebesfilme gucke ich am liebsten, wenn…

Ainu: …eine meiner Freundinnen (oder gleich mehrere) zu Besuch ist (sind), weil ganz ehrlich: Gemeinsam schmachtet es sich gleich nochmal so schön.

Steffelowski: …meine Frau „Die Macht“ (= TV-Fernbedienung) in Händen hält.

Wermi: … ich mich schön alleine auf meine Couch gekauert habe, damit den Tränen freien Lauf gelassen werden kann.

2 Gedanken zu “Klappe Auf: Wenn Liebesfilme unsere Herzen zum Schmelzen bringen

  1. Bei Frage 9 musste ich ob des Kopfkinos zwei Mal laut lachen!!!

    Zum ersten Mal, als vor meinem geistigen Auge der grummelige Sheriff auftauchte, der mit verschränkten Armen schmollend neben Frau Steffelowski sitzt, die beseelt und lächelnd, die Fernbedienung jedoch fest umklammert, auf den Bildschirm blickt.

    Beim zweiten Mal, als dann der tapfere Wermi auftauchte, wie er einsam in seine Kuscheldecke gewickelt auf der Couch sitzt und sich selbst Mut zuspricht, dass er dieses Mal nicht weinen müsse, während die ersten Tränchen bereits langsam die Wange herunter kullern.

    Mein Highlight des Tages. Vielen Dank dafür.

    Gefällt 1 Person

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