Klappe Auf: Das perfekte Sommer-Feeling

Noch heißer als draußen in der Sonne wird es hier und jetzt hergehen! Wir bringen ein wenig Schwung in die Kiste und gehen die dritte Ausgabe der „Klappe Auf“-Reihe etwas anders an. Dieses Mal haben wir Fragen zusammengestellt, die unser Team versucht hat, möglichst kurz und prägnant zu beantworten. Also verlieren wir nicht viel Zeit und daher jetzt viel Spaß mit „Klappe Auf“ in der Quickfire-Edition!

1. Es ist ein angenehmer Sommertag und während du davon träumst am Strand zu sein, musst du ihn im Office verbringen. Welchen Film schiebst du dir nach dem Feierabend ein, um dem Sommer-Feeling näher zu kommen?

Ainu: „Es war im Sommer ’63…“ – Kenner haben es schon erraten: „Dirty Dancing“ natürlich!

Ma-Go: Vielleicht bleibe ich länger im klimatisierten Büro, um das schwitzige Sommergefühl zu vermeiden.

Steffelowski: Bei „Die fabelhafte Welt der Amelie“ bin ich schon nach den ersten Minuten in bester Stimmung und fühle Sommer.

Wermi: Ein Surffilm ist da genau das richtige um in Stimmung zu kommen, da nehme ich einen Film aus meiner Kindheit: „Könige der Wellen“.

 

2. Welche Sorte schaust du dir zu der Jahreszeit besonders gerne an?

Ainu: Alles quer Beet.

Ma-Go: Nicht besonders gerne, aber Road-Movies schaue ich wahrscheinlich eher im Sommer.

Steffelowski: Da bin ich so gar nicht festgelegt. Gute Filme, egal aus welchem Genre, gefallen mir an 365 Tagen im Jahr.

Wermi: Dürfen ganz gern Romanzen oder Musikfilme sein!

 

3. Welche Art von Filmen ist für dich im Sommer wiederum ein absolutes No-Go?

Ainu: Keine.

Ma-Go: Bei Weihnachtsfilmen würde ich mir irgendwie blöd vorkommen.

Steffelowski: Siehe Frage 2.

Wermi: Müssen jetzt nicht unbedingt epische Filme sein, die über drei Stunden gehen.

 

4. Welcher Sommerfilm lässt dich komplett kalt?

Ainu: „Grease“ fand ich eher langweilig (aber tolle Musik).

Ma-Go: Hier nehme ich mal „Midsommar“, den ich in der zweiten Hälfte echt zäh fand.

Steffelowski: „Dirty Dancing“ hat mich nie berührt. 

Wermi: „Stand by Me“ hat bei mir keinerlei Spuren hinterlassen.

 

5. Welcher Film lässt dich die Hitze des darin stattfindenden Sommers am intensivsten fühlen?

Ainu: „Call me by your Name“.

Ma-Go: Auch wenn es kein klassischer Sommerfilm ist, bin ich bei „Mad Max: Fury Road“ ganz schön ins Schwitzen gekommen.

Steffelowski: Sicherlich auch kein echter Sommerfilm,  aber die Hitzewelle in „Predator 2“ wirkt bei mir jedes Mal aufs neue schweißtreibend.

Wermi: In „Angel Heart“ (möge Alan Parker in Frieden Ruhen) spürt man die Hitze fast schon auf der eigenen Haut und das hat seinen guten Grund, ohne zu viel verraten zu wollen.

 

6. Was ist für dich die beste Szene an einem Strand?

Ainu: Die Szene aus „Das Böse unter der Sonne“, wenn Poirot „schwimmen“ geht – immer wieder ein Genuss. (Hier klicken)

Ma-Go: Die Szene aus dem sehr mittelmäßigen Film „The Beach“, in der Leo zum ersten Mal den Strand sieht. (Hier klicken)

Steffelowski: Das erste Zusammentreffen von James Bond und Honey Ryder in „Dr. No“. (Hier klicken)

Wermi: Die Szene aus „Her“, in der Joaquin Phoenix mit Scarlett Johanssons Stimme im Ohr am Strand liegt und ihr beim Komponieren fürs Klavier zuhört – zum Verlieben schön! (Hier klicken)

 

7. Lieber ein sonniger Actionkracher oder ein ruhiger, berührender, sommerlicher Feel-Good-Movie?

Ainu: Kommt sich auf meine Tagesverfassung an.

Ma-Go: Ruhiger, berührender, sommerlicher Feel-Good-Movie. Und zwar unabhängig von der Jahreszeit.

Steffelowski: Siehe Frage 2.

Wermi: Da nehme ich eindeutig lieber etwas fürs Herz und verdrücke die ein oder andere Träne.

 

8. „Grease“ oder „Mamma Mia“?

Ainu: Wie man aus Frage 4 bereits schließen kann, entscheide ich mich hier ganz klar für „Mamma Mia“.

Ma-Go: Meine Frau sagt ich muss „Grease“ nehmen.

Steffelowski: Für mich ganz eindeutig die Wahl zwischen Pest und Cholera. Also, dann würde ich lieber noch einen Versuch mit „Dirty Dancing“ wagen.

Wermi: Puh, die sind natürlich beide gleichermaßen überragend… Vermutlich würde ich „Grease“ vorziehen, ob der unfreiwilligen Komik.

 

9. Lassen sich für dich die heißen Sommertage mit dem Gang ins Kino vereinbaren?

Ainu: Klar, ob Sommer, Winter, Frühling oder Herbst – Kino geht einfach immer!

Ma-Go: Sagen wir es so: Ich gehe im Sommer nicht seltener ins Kino als in den anderen Jahreszeiten…

Steffelowski: Ein heißer Sommertag hat mich noch nie davon abgehalten, einen guten Film im Kino zu schauen. Außerdem: Klimaanlage und wenig andere Zuschauer.

Wermi: Sommer bedeutet ausgehen mit Freunden und da ist der klimatisierte Kinosaal eine super Alternative als Abkühlung, wenn es draußen mal wieder unerträglich ist!

 

10.. Du sollst einen „Sommerfilm“ drehen und hast dafür freie Hand. Welches Genre wählst du an welcher Location? 

Ainu: Schwierige Frage, da ich Filme lieber schaue, als sie selber zu machen, aber vermutlich irgendwas Humorvolles mit einer Prise Lebensweisheiten an einem Traumstrand.

Ma-Go: Einen Erotikfilm mit Jennifer Lawrence auf einer Yacht, die in einer exotischen Lagune in der Karibik herumschippert. Eine Zombiekomödie auf einem Luxusliner weit draußen auf dem Ozean.

Steffelowski: Mich würde ein Abenteuerfilm im Stile von „Indiana Jones“ reizen. Drehorte wären Südamerika und Sylt 🙂

Wermi: Das wird bei mir vermutlich ein Tränendrücker, der bisschen was von Romanze, Witz und Coming-of-Age hat: Die Hauptfigur fährt mit der Familie in die Provence zum Campen.


Jetzt seid ihr gefragt! Wie gefallen euch die Antworten unseres Teams? Wie würdet ihr die Fragen beantworten? Schreibt es gerne in die Kommentare und lasst uns außerdem wissen, wie euch der „Klappe Auf“-Beitrag in diesem knackigen Format gefallen hat!

32 Gedanken zu “Klappe Auf: Das perfekte Sommer-Feeling

        • Schöner Beitrag 😊 Commitments werde ich mir tatsächlich jetzt bald mal zu Gemüte führen! Als Musiker und großer Musikfan bin ich doch immer gespannt auf die wenigen Musikfilme
          Und eigentlich müsste ich mal Midnight Express sehen.. mein Vater schwärmt mir von dem schon seit Jahren

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            • Gerade „The Commitments“ gesehen, der ist ja mal der absolute Wahnsinn!! Endlich mal wieder ein anständiger Musikfilm, der wirkt sogar noch stärker nachdem ich vor einigen Wochen den echt schwachen „Sing Street“ gesehen habe, der ganz eindeutig von „The Commitments“ abkupfert und daneben total abstinkt. Da hat Alan Parker echt große Arbeit geleistet

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              • Volle Zustimmung zu den Commitments! Aber Sing Street mocht ich auch wirklich gern! „Drive it like you stole it“ hätte wenigtens eine Nominierung als bester Song bei den Oscars verdient!!!1!

                Lustigerweise bespreche ich am Montag schon wieder einen Film, der gut zu unserem Thema passt. Once von Sing Street Regisseur John Carney. Und Hauptdarsteller Glen Hansard hatte seine einzige Filmerfahrung bis dahin in einem kleinen Auftritt in… The Commitments.

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                • Ja bitte nicht falsch verstehen, ich fand Sing Street nicht schlecht, der ist ja schön leichtfüßig, aber dementsprechend auch eher leichte Kost. Die Songs sind ohne Frage klasse (und das hat er Commitments immerhin voraus, dass er auf Originalmusik setzt. Wenn ich mich nicht täusche gibt es die bei den Commitments nicht). Aber leider blieb Sing Street in meinen Augen filmisch und erzählerisch weit zurück. Der war mir zu glatt, zu unglaubwürdig und hat sich so angefühlt, als würde er sich bloß darauf verlassen, die Musik von damals zu referenzieren. Und da hat The Commitments genau das alles gemacht, was mich bei Sing Street noch gestört hatte. Der war einfach so unglaublich authentisch, wie ich das selten bei nem Musikfilm gesehen habe

                  Ohh da bin ich gespannt, Once habe ich schon länger auf der Watchliste und den hab ich sogar bereit liegen. John Carney habe ich ja auch sehr für Can a song save your life? geschätzt.
                  Witzigerweise ist mir gestern aufgefallen, dass Maria Doyle Kennedy aus The Commitments auch in SingStreet die Mutter der Hauptfigur spielt. Ich bezweifle dass das alles Zufälle sind. Allerdings kennt man sich da in Irland sicherlich auch und lese gerade, das Glen Hansard der Sänger in John Carneys ehemaliger Band war 😀
                  Trotzdem fande ich einige Referenzen in Sing Street zu The Commitments jetzt rückblickend schon extrem auffällig.
                  Abschließend würde ich nach meinem Befinden sagen, dass Sing Street zwar die Musik hatte, sie aber nicht genug filmisch ausfüttern konnte und The Commitments dafür das größere Gesamtpaket ist, der auch nur als Film funktionieren kann.

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                  • Haha, wie lustig, die Beschreibung „zu glatt, zu unglaubwürdig“ wäre ziemlich genau das, womit ich Carneys ‚Can a Song…‘ umschrieben hätte… 😉

                    Ich sehe, seine Arbeit polarisiert. Once fühlt sich wie die unpoliertere, kantigere „authentischere“ Variante von ‚Can A Song…‘ An jedenfalls für mich. Wobei ich ‚Can a Song…‘ auch nicht wirklich schlecht fand, der hatte auch definitiv seine Momente. (Carney hat sich bei mir aber etwas unsympathisch gemacht, als er selbst nicht ganz zufrieden mit ‚Can a Song…‘ war und versucht hat die Schuld dafür Keira Knightley zuzuschieben, an deren Leistung es nun echt nix zu meckern gab.)

                    Und ja, die irische Musikszene mag riesig sein, aber in der Musikfilmszene scheint man sich durchaus zu kennen.

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                    • Can a song find ich aber alles andere als glatt! Ich finde der hat paar unübliche, aber sehr schöne Entscheidungen getroffen, bspw dass Keira Knightley und ihr Ex nicht mehr zusammen kommen und sie damit glücklich ist oder dass sie und Mark Ruffalo am Schluss nicht plötzlich mehr als Freunde sind, das fand ich alles sehr organisch und erfrischend. Außerdem find ichs glaubwürdiger, wenn bei einem Musikproduzent die Musik direkt hinhaut, als bei nem Haufen pupsender Teenager bei denen einfach alles funktioniert 😆 und da fand ich einfach, dass sich Can a song deutlich mehr um ne Story bemüht hat

                      Dann wird Once mal demnächst geguckt und ich sag wieder Bescheid wie ich ihn fand 😉

                      Und das mit ihm und Keira Knightley wusst ich nicht.. finde zwar auch, dass der Film seine Macken hat, aber die brauch man nicht bei Frau Knightley zu suchen 😄 ich tu mich ja immer mit Adam Levine schwer, auf den John Carney so abfährt

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                    • Can A Song… haut einem in der ersten Minute James Corden um die Ohren. DAS nenne ich brutal… 😉

                      Habe seine Bemerkungen gerade nochmal gegoogelt und er sagte über Sing Street: „it’s a small personal movie with no Keira Knightleys in it. It’s really rewarding.“
                      und
                      „I just think with Keira, it was like asking her to do something that she could not do.“

                      Ich mein, wow, ich bin nicht der größte Knightley Fan, aber… wow.

                      Dann gabs nen Shitstorm und er hat sich entschuldigt. Knightley war klug genug einfach gar nichts zu sagen. Und das war genug Celebrity Gossip für heute. 😉

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                    • Über solche Sachen berichtet der Newslichter nie. Dabei sind es Geschichten wie diese, die den primitiven Leser (wie mich) interessieren. Auch wenn ich diese Story schon kannte 😉

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                    • Das wusst ich gar nicht.. liegt daran dass ich James Corden da noch nicht kannte und auch jetzt kenn ich ihn auch nur vom Namen und verstehe die Aufregung nicht 😀

                      Oha das ist aber hart… ganz schön unprofessionell und echt unsympathisch da nachzutreten.. Finde Keira hat geliefert und sie und Mark Ruffalo passen perfekt in den Film. Mir hat das Band zwischen den beiden besonders gut gefallen, dass ausnahmsweise mal nicht mehr als Freundschaft war, wie es sonst in jedem anderen Film üblich gewesen wäre.
                      Aber interessant, das wusste ich alles gar nicht

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  1. Pingback: Reminder Ausgabe 8: Sommer, Sonne, Todesfälle | Klappe!

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