Inception (2010)

  • Originaltitel: Inception
  • Regie: Christopher Nolan
  • Schauspieler: Leonardo DiCaprio
  • Genre: Action/Science-Fiction
  • Land: USA

Innerhalb einer Film-Dekade gibt es gute und sehr gute Filme, (künftige) Klassiker und Meilensteine. „Inception“ aber ist für mich das Opus Magnum der 2010er Jahre.

Schon die Grundidee des Films – die Möglichkeit, mittels hoch komplexer Technologie in die eigenen oder die Träume fremder Menschen einzudringen und sich dort deren Gedanken und Ideen anzueignen – eröffnet erzählerische und optische Möglichkeiten, die es bis dahin noch nicht zu erleben gab.

Was die Bilder auf der Leinwand angeht, fällt es schwer, angemessen zu formulieren. Es lässt sich (ungenügend) mit „psychedelischer Bilderrausch“ beschreiben , der auch heute noch im Kino seinesgleichen sucht.

Wenn sich vor dem Zuschauer ganze Häuserschluchten aus dem Nichts auftürmen, die sich unvermittelt im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf stellen, scheinen alle Regeln der Physik und der Logik außer Kraft gesetzt zu sein. Menschen sterben, Menschen leben wieder. Hier ist nichts, wie es scheint.
 Es ist müßig, den Verlauf der verschachtelten Handlung wiedergeben zu wollen. Besonders das Filmende lässt mehrere Möglichkeiten der Interpretation zu.

Zusammen mit dem großartigen Cast und einem epischen Score, hat Regisseur Christoper Nolan hier einen Film geschaffen, der neue Maßstäbe gesetzt hat.

Bleibt am Ende die Frage: fällt der Kreisel oder fällt er nicht? Ist das alles nur ein Traum oder etwa doch real…?

15 Gedanken zu “Inception (2010)

  1. Ich habe mich der Theorie angeschlossen, dass der Kreisel vollkommen irrelevant ist. Es wird ja auch im Film gesagt, dass er nicht das Totem von Leos Charakter ist, sondern das seiner Frau.
    Seiner ist der Ehering. Den hat er immer in den Traumsequenzen an, nicht in real.

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    • Auch eine der vielen Interpretationsmöglichkeiten.Plausibel und nachvollziehbar. Das ist letztlich auch ein weiterer Reiz, den der Film ausmacht: es gibt so viele Deutungsmöglichkeiten der einzelnen Details, dass man meiner jeder neuen Sichtung etwas Neues findet.

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          • Einmal im Kino und einmal auf Netflix, soweit ich weiß. Dass gesagt wird, dass der Kegel das Totem der Frau ist, ist mir schon im Kino aufgefallen, ich bin nur nicht dahinter gekommen, dass der Ehering Leos Totem ist.

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              • Ja, ich glaube du hast tatsächlich recht. Auch wenn es hier sicherlich wieder Raum zum Spekulieren gibt, schein mir deine Erklärung sehr schlüssig und nachvollziehbar.
                Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob Nolan sich bislang schon einmal zu einer Erklärung von „Inception“ hat hinreißen lassen, aber wenn er deiner Beschreibung filmisch tatsächlich gefolgt ist, wäre das ein weiterer Geniestreich, der den Film einmal mehr aufwertet. 😊🤓

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  2. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme und der Film, den ich in meinem Leben am häufigsten gesehen habe. Ich war gerade mal 13 glaube ich, da habe ich ihn eine Zeit lang wöchentlich oder gar täglich gesehen. Das hat mein pubertierendes Hirn einfach nur weggeblasen und meine Liebe für den Film und gerade die Filmmusik (Grüße gehen raus an meinen lieben Hans) begründet.

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    • Dann hast du dir für deine erste Liebe genau das Richtige rausgesucht. Der Score ist wirkllich einzigartig. Funktioniert auch sehr gut ohne die Bilder. Eines der wenigen Filmmusik-Album, dass ich mir mal gekauft habe. Oftmals ist da auch wirklich ne Menge Füllmaterial („Düdelmusik“ sage ich immer) dabei. Aber bei Inception ist jeder Track gut. Da hat der gute Hans wirklich gut was abgeliefert.

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      • Ich liebe es einfach, wie sich das Album schon wie ein Rockalbum anfühlt. Wie Hans Zimmer einfach mal entgegen jeder Norm die E-Gitarre für einen Score auspackt, wie man sie eigentlich noch nie zur Untermalung eines Films gehört hat. Bis dahin vielleicht höchstens in Western, aber das auch in nem ganz anderen Stil.
        Und sie dann auch noch so pompös mit dem Orchester zu ergänzen. Das zeugt schon von solch visionärer Kraft die er da reingesteckt hat und es passt alles einfach so perfekt in den Film. Und dann gibts ja noch Time, womit du gefühlt jede emotionale Szene unterlegen könntest und es würde passen

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  3. Pingback: Reminder: Ausgabe 7 ist da! | Klappe!

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